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Challenge Nr. 4 - #dokuportrait - mit einem Gastbeitrag von Anne Janzen - Echtes Leben zeigen

Challenge Nr. 4 – #dokuportrait – mit einem Gastbeitrag von Anne Janzen

Challenge Nr. 4 – #dokuportrait

Anne Janzen hat sich intensiv mit dem Thema Dokuportrait auseinandergesetzt. Diesen Artikel möchten wir an dieser Stelle gerne mit euch teilen:

 

„Wir müssen nochmal zum Fotografen, schöne Bilder von der Familie machen!“

 

oder „Bald ist Weihnachten, was schenken wir denn, wenn man schon alles hat? Ja genau. Etwas persönliches, Fotos von den Kindern oder der Familie!“

Solche Sätze hört man häufiger, insbesondere wenn die Adventszeit näher rückt. Aber was ist eigentlich mit „schönen Bildern“ oder „Familienfotos“ gemeint? In der Regel stellen sich die Menschen darunter Studioportraits der Kinder oder der ganzen Familie vor, die dann an die Wand gehängt werden können.

Als dokumentarisch arbeitende Familienfotografin fällt man da bei der Auswahl des Fotografen in der Regel schon im Voraus raus – man hat ja kein Studio. Muss das so sein?

Erwartungen an ein Porträt

 

„Ein Porträt ist die Darstellung einer Person. Es zeigt in der Regel das Gesicht und versucht nicht nur das Aussehen einer Person abzubilden, sondern auch ihr Wesen bzw. ihre Persönlichkeit darzustellen. Bei der Darstellung mehrerer Personen spricht man von einem Doppelporträt, Familienporträt oder Gruppenporträt. Daneben gibt es weitere Klassifikationen, wie den Ausschnitt oder die Kopfhaltung“  

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Porträt&oldid=182525139&fbclid=IwAR0zMVMkshpSRk1iyJzsqe5MOUAScxyk3oRudPKQVVtn4N8cN52fkJTat6g )

 

Diese Definition sagt nichts über den Ort der Aufnahme oder die Art und Weise aus, wie das Porträt entsteht. Die Kunden wünschen sich, dass sie sich selbst gefallen, sich wiedererkennen, evtl. auch eine neue Seite an sich entdecken, die der Fotograf ihnen zeigt. Oft fallen Worte, wie „natürlich“ oder „authentisch“, die die Wunschvorstellung beschreiben. 

Porträts werden genutzt um sich zu präsentieren, ob als Profilbild in Social Media-Netzwerken, aber auch in analoger Form als Wandschmuck oder Geschenk. Eltern möchten festhalten wie sich ihre Kinder im Laufe der Zeit verändern und deren Bilder stolz Freunden und Verwandten zeigen.

Das Studioshooting

 

Traditionell tritt man für ein Porträt den Weg zum Fotostudio im Ort an. Der Fotograf kennt seine Kamera, den Setaufbau und kann mit professioneller Beleuchtung technisch ideale Bedingungen schaffen. Trotzdem entsprechen die Bilder oft nicht den Erwartungen. Aber warum? Die wenigsten Erwachsenen fühlen sich vor einer Kamera wohl. Im Mittelpunkt stehen, dank der grellen Blitze nichts verstecken können und mit der Kamera aufs Korn genommen zu werden, sorgt oft für Anspannung und Unsicherheit. Und das sieht man in der Mimik.

Hinzu kommt ein hoher Erwartungsdruck – ein teures Shooting, begrenzte Zeit und die Kinder, die in genau diesem Moment parieren sollen.
Und da kommen wir zu den Kindern, die selten das machen, was man ihnen sagt. Posen, stillsitzen und brav in die Kamera lächeln gehört nicht zu deren natürlichem Verhalten. Es kann passieren, dass die Kinder von der Studioatmosphäre eingeschüchtert, gar verängstigt sind oder lieber alles erkunden, rumtoben oder gar nicht vor die Kamera wollen.
Während die Eltern und der Fotograf versuchen die Kinder mit Bestechungen vor die Kamera zu locken, um eine gewünschte Pose einzunehmen, steigt die Anspannung. Für das schöne Familienbild oder hübsche Kinderporträt bleiben manchmal nur wenige Augenblicke.

Diese Art Shooting bedeutet für die Familien oft viel Stress, aber auch Bilder in denen man das an den Gesichtern ablesen kann. Hinzu kommen standardisierte Posen, ein Ort ohne persönlichen Bezug und vielleicht sogar Kleidung, die aus dem Fotografenfundus ist.
So fehlt die Individualität, die abgebildete Person ist (bis auf das persönliche Aussehen) austauschbar und wenig natürlich oder authentisch.

Nicht jedes Studioshooting läuft so ab, es ist vom Kind und der aktuellen Laune, aber auch von der Geduld und dem Einfühlungsvermögen des/der Fotograf*in abhängig.

Wunderschöne Porträts, die Teil eurer persönlichen Geschichte sind

 

Hier kommen wir als dokumentarisch arbeitende Familienfotografen ins Spiel. Viele haben von dieser Art der Fotografie noch gar nichts gehört oder haben Bedenken. Insbesondere schöne Fotos zum Verschenken oder Aufhängen können sich nur wenige vorstellen. 

Für eine Reportage begleiten wir die Familie zu Hause oder bei einer Aktivität, die zu ihr passt. Es gehört natürlich etwas Mut dazu einem fremden Menschen einen so privaten Einblick in sein Leben zu gewähren, aber es lohnt sich!  Denn bei einer Familienreportage entstehen wunderschöne, intensive Porträts, die Teil einer ganz persönlichen Geschichte sind: 

Ein dreckiges, aber froh lachendes Kindergesicht, das von einer unbeschwerten Kindheit erzählt. Die Begeisterung und Motivation, weil das Kind etwas schaffen möchte! …

Wie ist das möglich? Wir nehmen uns in der Regel weit mehr als 2 Stunden Zeit.  Wir lassen uns ganz auf die Familie ein, greifen nicht ein und beobachte nur. Die Kamera wird meist ganz schnell vergessen. Dabei lernen wir jedes einzelne Familienmitglied viel besser kennen, als es einem Studiofotografen möglich ist. Neben dem Aussehen, fällt es auf diese Art viel leichter das Wesen und die Persönlichkeit der Menschen zu erfassen und auch abzubilden.

Der vertraute Ort gibt Sicherheit

Die Kinder dürfen Kinder sein. Laut, wild, aufgeschlossen, neugierig, nachdenklich, schüchtern, verträumt und so viel mehr. Damit wird den Eltern sehr viel Stress genommen, denn die Kinder und auch sie selbst müssen keine Erwartungen erfüllen, dürfen sie selbst sein. Jede Familie ist anders und genau das ist gut so. So entstehen typische, für die Familie charakteristische Aufnahmen. 

Die Eltern erkennen sich und ihre Kinder wieder oder entdecken ganz neue Facetten. Nicht nur das Aussehen der Personen, sondern auch der Ort, die Aktivität und die Menschen die zu den Porträts führen, geben den Fotos eine tiefergehende Bedeutung. Alles wird zu einer persönlichen Geschichte verknüpft und in den Bildern für die Ewigkeit konserviert.
Wenn man viele Jahre später die Bilder anschaut heißt es dann „Ja, so hast du geguckt, wenn du hoch konzentriert dein Lieblingsbuch angeschaut hast! Das war so typisch!“ oder „Weißt du noch, das war dein Lieblingsplatz am Fenster. Da hast du dann ganz verträumt rausgeguckt!“ oder „Mama hat mich, wenn ich traurig war, immer in den Arm genommen und getröstet, bis es mir besser ging!“ und diesen wirklich echten, ungestellten Blick der Mama voller Liebe kann man im Studio nicht nachstellen, sondern nur im echten Leben finden.
Familienreportagen sollen ECHTES LEBEN ZEIGEN – denn das ist wertvoller als alles andere!

 

Besondere Herausforderungen für den Fotografen

Für den dokumentarisch arbeitenden Familienfotografen stellt das Shooting besondere Herausforderungen: Mit dem vorhandenen Licht (oft sehr wenig), in einer Umgebung, die vielleicht nicht immer ganz aufgeräumt ist oder die Kinder, die sich viel bewegen, zauberhafte Porträts zu schaffen. Aber dafür buchen Sie ja einen professionellen Fotografen, der seine Technik beherrscht, aber auch ein sicheres Gespür für Komposition und Licht hat. 

Das Schöne an dieser Art der Fotografie: niemand ist ausgeschlossen. Familien, die aus vielfältigen Gründen den Weg zum Studio nicht auf sich nehmen können, werden vom Fotografen besucht! 

Sie müssen sich nur trauen sich auf das Abenteuer „Reportagefotografie“ einzulassen! Unter www. Dokumentarische-Familienfotografie.de finden Sie bestimmt auch einen Fotografen, der aus Ihrer Nähe kommt! 

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Und nachfolgend nun unsere Auswahl von über 200 eingereichten Bildern.

 

©Anne Janzen

©Verena Ettinger

©Viktorija Birkholz

© Verena Ettinger

©Chiara Doveri

©Janina Maurer

© Verena Ettinger

©Stephanie Richartz

©Marie-Luise Schmidt

©Patrizia Iaconisi

©Chiara Doveri

©Stephanie Richartz

©Stephanie Richartz

©Marie-Luise Schmidt

©Stephanie Richartz

©Stella Costa

©Stella Costa

©Patrizia Iaconisi

 

©Stephanie Richartz

©Patrizia Iaconisi

©Marie-Luise Schmidt

©Stephanie Richartz

©Marie-Luise Schmidt

 

©Marie-Luise Schmidt

©Janina Maurer

©Julia Völzow

©Patrizia Iaconisi

©Janina Maurer

©Chiara Doveri

©Janina Maurer

©Patrizia Iaconisi
©Hendrik Stoltenberg

©Janina Maurer

 

©Corinna Milano

©Chiara Doveri

©Danny Merz-Mensch

©Corinna Milano

©Corinna Milano


©Corinna Milano

©Chiara Doveri

©Stephanie Richartz

©Chiara Doveri

 

©Patrizia Iaconisi

 

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